Argentinischer Schmuckhornfrosch (Ceratophrys ornata)

Allgemeines

 

Bei dem argentinischen Schmuckhornfrosch handelt es sich um eine relativ große und in meinen Augen auch um die schönste Art unter den Hornfröschen. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile des Nordostens von Argentinien, Küstengebiete Uruguays bis in das südliche Brasilien. Die Männchen dieser Art erreichen eine Größe von über 10 cm während die Weibchen sogar bis zu 17 cm groß werden können. Gefressen wird alles was ins Maul passt und überwältigt werden kann. Adulte Exemplare machen sogar vor Kleinsäugern wie Mäusen oder sogar Vögeln nicht halt.

Haltung

 

Ich halte den Frosch in einem Terrarium mit den Maßen 60x40x40 bei Tagestemperaturen um die 25 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70-90%. Es ist wichtig das Terrarium ab und an zu besprühen und den Bodengrund feucht (nicht nass) zu halten. Beleuchtet wird das Terrarium mit einem 35w Minihalogenwärmestrahler der für die notwendige Temperatur im Terrarium sorgt.

Da die Tiere die meiste Zeit ihres Lebens damit verbringen halb eingegraben auf vorbeilaufende Beute zu lauern sollte die Substrathöhe für adulte Frösche mindestens 10 cm betragen. Als Bodensubstrat hat sich bei mir eine Mischung aus Terrarienerde und Kokoshumus bewährt. Das Bodensubstrat sollte häufig ausgewechselt werden da die Frösche sehr scharfen Kot und Urin absetzen. Auch nutzt mein Frosch seine selbst gegrabenen Erdhöhlen oder auch seine Wasserstelle sehr gerne mal als Toilette. Die Hinterlassenschaften gleich zu entsorgen versteht sich von selbst.

Unerlässlich in einem Schmuckhornfroschterrarium ist ein Wassergefäß in dem der Frosch baden kann, das leicht zu reinigen ist und in dem der Frosch nicht ertrinken kann.

Gefüttert werden (je nach Größe des Frosches) Heimchen, Grillen, Heuschrecken, Regenwürmer, Spinnen, Mehlwürmer u.s.w.. Adulte Tiere können auch sehr selten mal eine Maus oder junge Ratte bekommen. Da zum natürlichen Beutespektrum dieses Frosches auch andere Amphibien zählen und er auch vor den eigenen Artgenossen nicht Halt macht ist eine Einzelhaltung anzuraten. Insekten sollten zusätzlich vor dem Verfüttern mit einem Vitamin-Mineralstoffpulver eingestäubt werden um Mangelerscheinungen vorzubeugen.